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Ihre Suche nach "Tag: Kapitalismus" ergab 80 Treffer.
Wie wir wirtschaften werden - das neue Buch von Stefan Brunnhuber und Harald Klimenta. / 17.09.2003
Die New Economy ist tot, ihre Manager als Lumpen und Bösewichte enttarnt. Viele Wirtschaftsbücher knöpfen sich Ereignisse und Akteure noch einmal vor. Doch abseits publizistischer Moden bohren Wissenschaftler weiter dicke Bretter. Wie sieht zukunftsfähiges Wirtschaften aus? Wohin steuern die Geld- und Finanzmärkte? Ein Wirtschaftssoziologe und ein Volkswirtschaftler haben die entscheidenden Zukunftsszenarien ausbuchstabiert und geprüft. Und ein weitreichendes Reformpaket für die Finanzmärkte geschnürt. Alles höchst aufschlussreich und diskussionswürdig. Es nervt letztlich nur das bekannt scharfe Antiglobalisierungsgewürz, mit der die Studie teilweise versalzen ist.
Menschen im Aufbruch - Eine changeX-Serie. | Folge 1 | / 26.06.2003
Frank Wilhelmi ist auf den ersten Blick ein fleißiger Mittelständler in der Baubranche. Doch dahinter verbirgt sich ein neuer Unternehmertyp. Ein Kapitalismuskritiker mit sozialer Verantwortung. Die Mitarbeiter werden am Unternehmen beteiligt, indem sie ihr Weihnachts- und Urlaubsgeld über drei Jahre an die Firma zurückzahlen, in Form einer stillen Beteiligung. Im Gegenzug dazu erhält jeder eine intensive Fort- und Weiterbildung. Und alle unternehmerischen Gewinne werden sofort reinvestiert.
Parecon - das neue Buch von Michael Albert. / 17.06.2003
In der Wirtschaftskrise wird die Buchstabensuppe der Neuen Ökonomie neu angerührt. Mit Solidarität, Gerechtigkeit, Vielfalt, Selbstmanagement und ökologischer Balance. Zunächst klingt "Participatory economics" oder Parecon wie das intellektuelle Wolkenkuckucksheim eines Gutmenschen. Doch bei näherem Hinsehen merkt man, dass es ein Leben nach dem gefräßigen Kapitalismus ausbuchstabiert. Albert gelingt der Brückenschlag zwischen orthodoxer Globalisierungskritik und dem Modell einer New Economy, das den Menschen in den Mittelpunkt rückt.
Die Wissensökonomie entdeckt eine neue Utopie. Der Mensch steht jetzt im Mittelpunkt. Ein Essay von Dagmar Deckstein. / 15.05.2003
Seit Jahrtausenden gibt es ökonomische Revolutionen - von der Sesshaftwerdung über die Industrialisierung bis hin zur Wissensgesellschaft. Jedes Mal brachte der Abschied vom Altgewohnten schmerzhafte Irrungen und Wirrungen. Doch stets war der Umbruch auch ein Meilenstein auf dem Freiheitsweg der Menschheit. Allen Unkenrufen zum Trotz, der Siegeszug geht weiter: Digitale Speicher befreien uns von lästiger Gehirnarbeit. Wir können uns endlich dem Menschsein widmen. Und dabei intelligenter und kreativer sein! Zum Wohle aller.
Die Habgierigen - das neue Buch von Reinhard Blomert. / 10.04.2003
Die Propagandisten des Shareholder Value sind die Totengräber einer Neuen Ökonomie. Sie verschieben das Kräfteparallelogramm in der Ökonomie zugunsten des Finanzsektors. Und öffnen damit der Habgier Tür und Tor. Finanzjournalist Blomert nennt die Gierigen bei Namen. Bei der Frage aber, wohin der Wandel Wirtschaft und Gesellschaft führen wird, geht dem Autor die Luft aus. Außer die Habgierigen mehr zu kontrollieren, fällt ihm nicht viel ein.
Das kapitalistische Manifest - das neue Buch von Johan Norberg. / 20.03.2003
Ein 28-jähriger schwedischer Historiker liest den Globalisierungsgegnern gehörig die Leviten. Das Gegenteil ihrer Kapitalismuskritik sei der Fall. Armut und Hunger würden weltweit immer mehr verschwinden, Wohlstand und Demokratie seien unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Norberg lässt Zahlen sprechen. Überzeugend. Zum Schluss aber geht der Gaul mit ihm durch und er verordnet allen Ländern die Globalisierung als beste Medizin. Entweder Wohlstand und Freiheit oder Armut und Diktatur. Das geht zu weit. Freiheit beginnt nämlich mit Selbstbestimmung. Jedes Land und jede Kultur muss selbst entscheiden dürfen, wie viele Scheiben Kapitalismus es sich abschneiden will.
Exit - das neue Buch von Stefan Kühl. / 26.02.2003
Der Kapitalismus ist ein starres Ungetüm. Das Lieblingsthema in diesem Bücherfrühling beschäftigt auch den Münchner Soziologen. Seine These: Das Rad des Kapitalismus klappert nimmermüde vor sich hin. Ganz gleich, was man tut. Schuld an Boom und Rezession haben nicht die Akteure, sondern die Zyklen des Risikokapitalgeschäfts. Denn wer in den Aufschwung investiert, plant bereits den Exit in den Abschwung. Kühl analysiert er den Mainstream. Doch jenseits dieser Logik wartet eine andere Ökonomie.
Ein Interview mit Naomi Klein, das nicht stattfand. / 25.02.2003
Über eine Woche haben wir mit Naomi Klein verhandelt, uns ein Interview zu geben. Vergebens. Erstmalig hat jemand changeX einen Korb gegeben. Offenbar hatte Klein keine Lust, kritische Fragen zu beantworten. Nach einigem Hin und Her schrieb uns ihre Assistentin: "Naomi is not available to accept your interview request. Thank you for your interest, I'm sorry that we are not able to work together at this time." Sie uns auch. Wir wollen jedoch die Fragen veröffentlichen. Vielleicht waren sie einfach zu wenig ausgewogen.
Vision 20/21 - das neue Buch von Bill Emmott. / 20.02.2003
Ein brisantes Buch. Bill Emmott, Chefredakteur des Economist, schreibt, was die Amerikaner in Politik und Wirtschaft bewegt. Es sind die Angst, die globale Führungsrolle in der Weltpolitik zu verlieren, und die Sorge, nicht alle Länder an die eigene Wirtschaftslokomotive anhängen zu können. Die Vision einer amerikanisch dominierten Welt stößt jedoch weltweit immer mehr auf Widerspruch. Obwohl Emmott für das Gute in der amerikanischen Seele wirbt und dafür eine Lanze bricht.



